Snackable Books startet mit „Trümmertänzer“ die dritte Serie

Snackable Books startet mit „Trümmertänzer“ die dritte Serie

Wie versprochen, gibt es diesen Sonntag gleich zwei Neuerscheinungen.

In „Spurensuche“,der zweiten Folge von Eckehard Weis Thriller „Hellberg“, versucht Hannah die Zeit vor dem Verschwinden ihrer Schwester Clara zu rekonstruieren – was sich als schwierig erweist, denn weder die Polizei noch ihre Eltern erweisen sich dabei als echte Hilfe.

Die zweite Neuerscheinung ist „Ende ohne Anfang“, der erste Teil des Generationenromans „Trümmertänzer“ von Gabriele Kosack und Günter Overmann. Die beiden entwickelten „Trümmertänzer“ ursprünglich anlässlich des sechzigsten Jahrestages des Kriegsendes als TV-Mehrteiler für die Produktionsfirma teamWorx . Als am Ende ein anderes Konzept das Rennen machte, war den beiden der Stoff zu schade für die Schublade. Sie machten kurzerhand einen Roman draus und veröffentlichten ihn mit dem Elster Verlag. Nur auserzählt war die Geschichte damit lange nicht. Dass sich das Schreibduo Snackable Books als Verlag für eine Neuveröffentlichung plus Fortsetzungen ausgesucht hat, macht uns schon ein wenig stolz, denn Geschichten, die das unmittelbare Nachkriegsdeutschland zum Thema haben, gibt es nicht viele.

Worum genau geht es?

Berlin, Sommer 1945. Wie so viele Frauen ihrer Generation muss Mathilde Tegge, Mitte Dreißig, Frau des Gestapo-Beamten Franz Tegge, den alltäglichen Kampf bestehen zwischen Hunger und Hamstern, dem Schlangestehen und der Arbeit als Trümmerfrau, die sie angenommen hat, um ihre Familie zu ernähren.

Sie begegnet dem Seiltänzer Camillo Baumgartner, als dieser ihrer Tochter das Leben rettet. Sie ist fasziniert von dem geheimnisvollen Fremden, und die Sympathie beruht auf Gegenseitigkeit. Doch was Mathilde nicht ahnt: Der Zigeuner ist auf der Suche nach ihrem Mann Franz, der für den Tod von Camillos Familie im Konzentrationslager verantwortlich ist.

Weil die erste Staffel, wie gesagt, schon einmal als Roman veröffentlicht wurde, gibt es Pressestimmen dazu, die wir hier gerne zitieren:

In der Zeitschrift „Lesesaal“ schrieb Robert Boucard: „Den Autoren ist damit ein großartiger historischer Roman gelungen, der Leben und Haltungen der Menschen 1945 wahrscheinlich besser fasst, als der TV-Dreiteiler «Unsere Mütter, unsere Väter» dazu in der Lage war.“

Und im Deutschlandfunk meinte Claudia Cosmo: „Das Autorenduo Overmann/Kosack wollte in „Trümmertänzer“ mit den Mitteln filmischen Erzählens der Zeit und möglichen Schicksalen Einzelner so nahe kommen, wie es geht. Das ist ihnen sehr gelungen. Den Lesern von „Trümmertänzer“ begegnen farbig gestaltete und in ihrem Eigenleben äußerste widersprüchliche Figuren. Sie sind weder ausschließlich böse, noch ausschließlich gut.

Was Gabriele Kosacks und Günter Overmanns Roman vor allem lesenswert macht, ist die spannungsreiche und vielschichtige Handlung. (…)  Beim Lesen weht einem der Staub der Schutthaufen regelrecht in die Augen.“

Soviel für heute. In der nächsten Woche geht es mit beiden Serien weiter. 

Wenn ihr zu Neuerscheinungen und allen weiteren Entwicklungen rund um SNACKABLE BOOKS auf dem Laufenden bleiben wollt, tragt euch für unseren unseren Newsletter ein.

 

[/vc_column_text]